Taufe

Taufe


Ein Kind ist geboren? Wie wunderbar! Gottes Segen wünschen wir dem Kind und natürlich auch den Eltern.

Oder sind Sie erwachsen, aber als Kind nicht getauft worden, und möchten das jetzt nachholen?

Hoffentlich finden Sie hier erste Antworten. Wenn nicht: Lesen Sie unsere Broschüre oder Rufen Sie an (Kontakt)

Häufig gestellte Fragen zur ersten Information

 


Was ist "Taufe"?

"Geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt."
Matthäus 28, 19 - 20.

Mit diesen Worten hat sich Jesus von seinen Jüngern verab-schiedet. Darum taufen wir Menschen. In der Taufe wird das "Ja" Gottes zum Menschen deutlich: "Du gehörst zu mir, du bist mein Kind, ich bin für dich da." Die Taufe ist aber auch das "Ja" des Menschen zu Gott. Wer sich taufen lässt, sagt: "Ja, ich will zu diesem Jesus, zu diesem Gott und zu dieser Kirche gehören." Mit der Taufe wird ein Mensch in die Kirche Jesu aufgenommen. Sie geschieht deshalb im Gottesdienst der Gemeinde.

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Wann taufen?

In den Anfangszeiten der christlichen Kirche war nur die Erwachsenentaufe (link) ü blich. Aber schon in den ersten Jahrhunderten kam der Wunsch auf, auch die eigenen Kinder taufen zu lassen. Die Freude und die Dankbarkeit ü ber die Geburt eines Kindes wurden so mit der Bitte um Gottes Begleitung und seine Hilfe ver-bunden. Die besondere Wertschä tzung der Kinder durch Jesus hat die Kirche dazu ermutigt. Seit vielen Jahrhunderten ist in un-serer Kirche nun schon die Kindertaufe ü blich. Sie ist aber weder vorgeschrieben noch an einen bestimmten Zeitpunkt gebunden. Heute werden Kinder in ganz unterschiedlichem Alter zur Taufe gebracht. Manche werden als Babys getauft, manche kurz bevor sie in die Schule kommen, einige auch erst bei der Konfirmation. Und natürlich gibt es auch die Taufe von Erwachsenen.

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Warum müssen Paten Mitglied einer Kirche sein?

Aus der Sicht der Familie ist klar: Paten sollen den Kindern Freunde sein, mit ihnen was Tolles unternehmen, Geschenke machen und babysitten. Für die Gemeinde kommt aber noch etwas Entscheidendes hinzu: Paten sollen ein Vorbild im Glauben sein. Kein Mensch kann für sich allein Christ sein. Stellvertretend für die ganze Gemeinde sollen die Paten deshalb dem Kind zur Seite stehen. Darum müssen Paten auch Mitglied der Kirche sein. Die Konfession spielt keine Rolle, aber ausgetretene oder ungetaufte Menschen können nicht Paten werden. Erwachsenentaufen oder Wiederaufnahme sind aber Möglichkeiten. Wir können gern darüber sprechen. Wenn die Paten nicht evangelisch sind oder von Auswärts kommen, ist die Vorlage einer "Taufpatenbescheinigung" erforderlich. Sie wird ausgestellt von dem für die Paten zuständigen Pfarramt. Die Zahl der Paten ist nicht vorgeschrieben. Sollte sich niemand finden, ist eine Taufe auch ohne Paten möglich.

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Wann finden Taufen statt?

Taufen sind grundsätzlich in jedem Gemeindegottesdienst möglich. Aber die Gottesdienste ohne Abendmahl sind sinnvoller, da es sonst sehr lange dauert. Zusätzlich bieten wir in Merzig zwei-mal im Jahr einen speziellen Taufgottesdienst am Samstag an. Die Termine stehen im Gemeindebrief. Rufen Sie uns an. Wir suchen dann gemeinsam einen Termin und vereinbaren auch gleich ein Gespräch. Zum Gespräch sollten sie schon mitbringen: - Stammbuch - "Bescheinigung über die Geburt für religiöse Zwecke" - Patenbescheinigungen -

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Wie läuft die Taufe ab?

Der Gottesdienst folgt einem bestimmten Ablauf. Dieser kann a-ber auch gern ergä nzt werden. Wir freuen uns, wenn Eltern, Paten und sonstige Verwandte musikalische oder textliche Beiträ ge bringen. Es gibt aber als Grundgerü st einen Ablauf. Zunä chst wird der Gottesdienst wie jeden Sonntag erö ffnet. Dabei wechseln sich Gebete und Gesä nge in einer bestimmten Reihen-folge ab. Sie kö nnen diesen Ablauf im Gesangbuch vorne mitver-folgen. Wer schon mal ü ben mö chte, wir hier fü ndig (link) Nach dem Verlesen des Evangeliums beginnt dann der eigentli-che Taufakt. Hier die wesentlichen Stichpunkte:
 

  1. Taufansprache zum Taufspruch
  2. Taufversprechen
  3. Glaubensbekenntnis
  4. Einsetzungsworte
  5. Taufe
  6. Segnung des Kindes
  7. Nennen des Taufspruchs
  8. Anzünden der Taufkerze
  9. Aufhängen der Frucht
  10. Segnung der Eltern
einige Erklärungen:

Taufspruch

Der Taufspruch ist ein Bibelvers, den Sie bitte selber aussuchen. Eine Liste mit Vorschlägen liegt bei. Sie können aber auch jeden anderen Bibelspruch nehmen, z.B. den Taufspruch eines der Eltern oder der Paten, vielleicht den Konfirmationsspruch der Oma? Oder sie suchen nach einem Spruch, der in besonderer Weise Ihre Fragen aufgreift oder Besonderheiten des Kindes be-rücksichtigt. Im Internet werden sie leicht fündig (www.evangelisch.de). Und natürlich sind sie herzlich eingeladen, in der Bi-bel selbst nach Taufsprüchen zu suchen. In vielen Bibelausgaben wird die Suche erleichtert, indem besonders schöne und gut zi-tierbare Sprüche fett oder kursiv gedruckt sind.

Taufversprechen

Eltern und Paten werden ausdrücklich gefragt, ob sie die Taufe des Kindes wollen, und es wird ihnen das Versprechen abge-nommen, nach bestem Können für die christliche Erziehung des Kindes zu sorgen. Bitte antworten Sie darauf laut und vernehm-lich mit "ja". Die Kirchengemeinde verspricht, den Eltern und Paten bei der christlichen Erziehung zu helfen. Dazu gehören Angebote wie Krabbelgottesdienst, Kirche für Kinder, Abendkurse zum christli-chen Glauben und zur Erziehung etc. Im Alter von 12 Jahren werden die Kinder zum kirchlichen Unterricht eingeladen. Dabei werden sie auf die Konfirmation vorbereitet, in der sie das "Ja" der Eltern und Paten für sich selbst bestätigen sollen.

Glaubensbekenntnis

Gemeinsam sprechen Eltern und Paten zusammen mit der Ge-meinde stellvertretend für das Kind das Apostolische Glaubens-bekenntnis. Es steht im Gesangbuch hinten in roter Schrift. Es ist aber angemessen, wenn Eltern und Paten dieses Glau-bensbekenntnis auswendig mitsprechen können. Text (link)

Die eigentliche Taufe

Danach treten Eltern, Paten und gern auch anwesende Kinder mit dem Täufling an den Taufstein. Halten Sie das Kind so, dass es das Wasser sehen kann, es erschreckt sich dann nicht. Dreimal wird der Kopf des Täuflings reichlich mit Wasser übergossen. An kalten Tagen ist es deshalb gut, wenn Sie ein Mützchen parat haben.

Taufkerze

Eine Taufkerze ist nicht vorgeschrieben, ist aber eine schöne Er-innerung an diesen wichtigen Tag. Sie erhalten Sie im Einzelhan-del und bringen Sie am Tauftag mit. Wir stellen sie dann zu Be-ginn des Gottesdienstes auf den Altar, zünden sie bei der Taufe an und lassen sie bis zum Ende des Gottesdienstes auf dem Altar stehen.

Frucht

Im Bezirk Merzig haben wir einen Baum aus Styropor in unserer Kirche. Jeder Täufling soll dort seine eigene Frucht bekommen. Bitten Sie doch eine Patin, solche eine Frucht zu basteln. Sie sollte den Namen und das Taufdatum des Kindes enthalten, gern auch ein Foto. Die Frucht wird dann an den Baum angehängt und das Kind somit symbolisch in die Gemeinde aufgenommen.

Segnung der Eltern

Paten, Verwandte und Kinder setzen sich nun hin. Die Eltern blei-ben mit dem Kind vorne stehen und empfangen noch einen be-sonderen Segen. Bitte stellen sie sich dabei vor den Altar, den Rücken zur Gemeinde und das Gesicht zum Pfarrer.

weiterer Gottesdienstverlauf

Es folgen ein Tauflied und die Predigt. Es ist verständlich, wenn die kleineren Kinder dann die Kirche verlassen und eine erwach-sene Person als Begleitung mitgeht. Bitte fotografieren Sie während der Taufe und des gesamten Got-tesdienstes nicht. Ich stehe Ihnen danach für einige Fotos rund um den Taufstein gern zur Verfügung.



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Vorbereitung im Schnelldurchgang:


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Wieso ist meine Frage nicht dabei?

Vielleicht ist sie zu ungewöhnlich für diese FAQ-Liste. Nicht jedoch für ein persönliches Gespräch. Kontaktieren Sie Pfarrer Künhaupt (Merzig) oder Pfarrer Winkler (Beckingen)

 

Schlagworte für Suchmaschinen:

Taufe Merzig, Taufe Beckingen, Taufe Rehlingen Siersburg, Taufe evangelisch Merzig-Wadern. Herzlich willkommen, wenn sie über diese Schlagworte zu uns gefudnen haben, der Evangelischen Kirchengemeinde Merzig.

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